Nach dem Artikel "
33 Anzeichen dafür, dass Sie in der PR Branche tätig sind" folgt hiermit der bereits im Bericht erwähnte Post von
Jason Keath zur Thematik "Social Media", erschienen auf "
SocialFresh". Auch hier wieder eine recht freie Übersetzung von mir, bei der ich darum bitte, über Fehler hinweg zu sehen.
Ich hasse es, schlechte Nachrichten an unsere Leser abzuliefern, aber Tatsache ist, dass ich weiß, dass viele von euch gefährdet sind zu erkranken. Ich habe bereits oft in der Öffentlichkeit dagegen angekämpft, aber viele von euch hat es schlimmer erwischt.
Alle, die jetzt noch an ihren Stehpulten stehen, sollten sich setzen.
Einige von euch sind TATSÄCHLICH Social Media Profis.
Ich weiß, das klingt gerade sehr erschreckend. Und es gibt derzeit noch kein Heilmittel auf dem Markt. So scheint das beste Mittel derzeit, Amisch zu werden. Und selbst das scheint keine gute Lösung darzustellen.
Sicher fragst Du dich jetzt "Das ist ja schrecklich! Wie kann ich feststellen, ob ich betroffen bin?" Nun, es gibt zum Glück einige klare Signale, ob Du betroffen sein könntest. Im folgenden ein paar Warnsignale.
Du arbeiten in der Social Media Branche, wenn...
- deine Eltern über deinen Twitter-Feed über dein Leben auf dem laufenden gehalten werden.
- Du dich täglich bei Google+ einloggst.
- Du DMs an Personen sendest, die in einem Umkreis von 5 m zu dir sitzen.
- es bereits Jahre her ist, dass dir jemand Neuigkeiten erzählt, die Du noch nicht kennst. (Derek Shanahan)
- Du auch in normalen Konversationen wörtliche Hashtags verwendest.
- Du Bürgermeister (Mayor) von irgendetwas anderem als deinem Heim bist. (John Hondroulis)
- jeder mit einer Hotmail-Adresse von dir als "nicht so hip" eingestuft wird.
- Du ein T-Shirt oder ein Schmuckstück besitzt, auf dem dein Twitter-Name steht.
- Du auf jeden herabschaust, der kein iPhone besitzt.
- Du dich leicht ablenk... (Dave Delaney)
- Du auf jeden herabschaust, der kein Android besitzt.
- Du heimlich über BlackBerry-Besitzer ablästerst.
- dir Menschen auf der Strasse über den Weg laufen, die Du seit Jahren nicht gesehen hast - und die alles über dich durch Facebook, Twitter und Blogs wissen. (insp. by DJ Waldow)
- QR-Codes auf U-Bahn-Anzeigen oder in Flugzeug-Zeitschriften von dir heimlich überprüft werden. (insp. by Scott Stratten)
- Du dich bei jedem sozialen Netzwerk sofort anmeldest, ohne dass es bereits einen erkennbaren Wert hat, nur um ein Early Adaptor zu sein.
- das Limit für Freunde auf Facebook erreicht wurde.
- Du weißt, dass es dieses "friend limit" auf Facebook gibt.
- deine Mutter ihren Freunden nur erzählen kann, Du würdest "im Internet" arbeiten. (insp. by David Spinks)
- Du noch bevor Du jemanden dort sprichst, dich in das Restaurant eincheckst.
- Du nicht ganz so heimlich über jeden urteilst, der auf Twitter mehr Follower hat als er selber folgt.
- dein Telefon offen in der Bar oder auf dem Tisch im Restaurant mit dem Display nach oben liegt.
- dein Sofa übersät ist mit Twitter-, Facebook- und Angry Birds-Kissen.
- deine Welt zusammenbricht, sobald der Alarmton für einen schwachen Akku bei deinem Smartphone ertönt. (Elysa Rice)
- Du bereits beim photographieren darüber nachdenkst, wie die Bilder auf Facebook aussehen werden.
- alle Nachrichten auf Twitter und Facebook von dir gelesen werden.
- das Zirpen des Tweetdecks dich regelmässig heimsucht. (Nicole D'Alonzo)
- Du dich heimlich über schlechte Werbung in Magazinen oder im Fernsehen freust, die das soziale Profil nicht fördern.
- in dir ein Hass auf deine Freunde entsteht, wenn diese mehr Follower auf Twitter haben als Du.
- Du bereits über Backups verfügst, sollte Twitter mal untergehen.
- bei schlechtem Kundenservice deine erste Reaktion ist, den Twitter-Account der Firma zu suchen.
- Du dich ständig darüber beschwerst, wie schlecht Klout geworden ist, aber Du dich doch jeden Tag einmal einloggst, um deine Punktzahl zu überprüfen.
- das Smartphone dein bester Freund ist.
- Du es hasst, sobald die Leute das Wort "viral" benutzen.
- Du jedes mal an @GaryVee denken musst, sobald Du ein Orange Crush Soda siehst.
- Du mehr auf Mashable liest als in Tageszeitungen.
- Du weißt, was ein Bookmarklet ist.
- Du ein Abo bei Google Alerts mit deinem eigenen Namen hast.
- Du eine "Strategie" erarbeitest, damit die Leute dich mögen. (Ryan Boyles)
- Du Twitter liebst.
- Du heimlich Twitter hasst.
- Du Respekt vor Justin Bieber in Bezug auf seine Follower hast - und kürzlich erst erfahren hast, dass er auch Musik macht.
- Du beim Wort "Engagement" denkst, es wird über Social Media geredet und nicht etwa über eine anstehende Hochzeit. (Dave Cutler) (Anmerkung: Wortspiele zu übersetzen ist eher unmöglich...)
- das Lesen von Nachrichten mit mehr als 140 Zeichen dich langweilt.
- alle Parties und Veranstaltungen, zu denen Du gehst, über Facebook organisiert wurden.
- sich Spike Jones schon einmal über dich lustig gemacht hat. (insp. by Jason Falls)
- niemand in deiner Familie in der Lage ist, Freunden zu erklären, was genau Du tust. (Mandi Laine)
- dein anderes Ich dich fragt: "Arbeitest Du noch oder twitterst Du nur?" (Ryan Boyles)
- Du nie nach den Foursquare-Specials fragst, weil Du es hasst, diese dem dort Angestellten gegenüber zu erklären.
- Du daran glaubst, dass deine Freunde, die nicht auf Facebook sind, keine Geburtstage haben.
- Du Pinterest benutzt, um einen Brief an den Weihnachtsmann zu schreiben. (insp. by Nicole D'Alonzo)
- Du deine Kollegen um einen "großen Gefallen" bittest: Retweeten der neuesten Twitter-Kampagne deines Kundens.
- Du dir darüber im klaren bist, dass es Auto-DMs sind, die verantwortlich dafür sind, was in der Welt wirklich schief läuft.
- Du bei einem Verlust der Stimme deine Sitznachbarn per Twitter fragst, ob sie dir die Butter reichen könnten. #truestory (Lea Marino)
- von dir zwar immer behauptet wird, Du würdest den Begriff hassen, aber doch darauf hoffst, dass dich irgendwann jemand als "Guru" bezeichnet. (Simon Salt)
Der Vollständigkeit halber hier noch ein paar Ergänzungen aus den Kommentaren
(die ersten vier aus einer langen Liste von Comments, hier zu finden):
- In normalen Gesprächen wünschen Du dir oft, einfach den "Like"-Button klicken zu können, als tatsächlich zu reagieren und zu antworten.
Serena
- Du bist schon "mal eben auf's Klo" gegangen, um [hier soziales Netzwerk einfügen] zu überprüfen, um nicht von deinen Freunden verachtet zu werden.
- Du bist dafür, dass bei Meetings jeder Punkt in 140 Zeichen abgehandelt sein muß.
- Es gibt mehr als 10 Personen, die Du von Twitter kennst und real getroffen hast, und trotzdem nur den Twitter-Namen kennst.
- ... wenn deine Kinder etwas peinliches gemacht haben und dich sofort bitten, es nicht zu twittern.
- ... wenn es dich irritiert, dass jemand auf deinem Smartphone anruft, um mit dir zu reden.
- ... wenn Du in Tweets denkst.
- ... wenn Du dich auf die Leute von Twitter beziehst. Auf die Avatare.
- ... wenn Du dir schon oft gewünscht hast, direkt aus dem Gedanken heraus deine Tweets zu übertragen, durch ein philosophisches Wurmloch direkt ins kollektive Unterbewusstsein.
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