Auf last.fm findet sich ein interessanter Rückblick auf das Jahr 2011. Vor allem die Statistiken, welche anzeigen, wie bestimmte Ereignisse unser Hörverhalten ändern, fand ich sehr interessant.
Doch der Reihe nach. Ich habe hier bereits grob beschrieben, was last.fm ausmacht und warum ich die Software liebe. Aber mindestens genauso interessant finde ich die statistischen Auswertungen - Scrobblen sei Dank. 11.353.666.092 Hörer weltweit haben 71.596 Jahre, 345 Tage und 7 Stunden Musik gehört. Heraus kamen Statistiken zu drei verschiedenen Gesichtspunkten:
Wie der Name schon sagt: Die besten Künstler des Jahres auf einen Blick. Natürlich kann man das Ergebnis auch noch anpassen, beispielsweise indem man die Orte einschränkt. So ist Adele zwar sowohl auf der gesamten Welt (818.395 Hörer) als auch in Deutschland auf Platz 1, doch schon die Plätze 2 und 3 zeigen signifikante Unterschiede. Ist weltweit Lady Gaga noch mit 460.356 Hörern zwar abgeschlagen hinter Adele aber noch (knapp) vor Foster the People (449.925 Hörer), so sehen die Charts in Deutschland wesentlich knapper und auch etwas anders aus:
- Adele (39.757 Hörer)
- Jupiter Jones (31.437 Hörer)
- Incubus (30.106 Hörer)
- Foo Fighters (29.888 Hörer)
- Natalia Kills (29.305 Hörer)
Foster the People (24.736 Hörer) erscheinen in Deutschland erst auf Platz 7, Lady Gaga findet sich mit 20.306 Hörern sogar erst auf Platz 13 wieder.
Des weiteren kann noch nach Musikrichtungen sortiert werden oder Kombinationen von Ort und Stil.
Die Newcomer des Jahres in der Gunst der Hörer - so ungefähr könnte diese Kategorie umschrieben werden. Zwar finden sich die internationalen Neuentdeckungen auch mehr oder weniger genauso wieder, jedoch hat Deutschland in diesem Falle auch ein paar lokale Größen unter den ersten 10 Plätzen.
Hier lacht das Herz eines jeden Statistikers und Hobby-Graphologen. Eventuell freut sich auch der ein oder andere Psychologe über die Auswertung. Was passiert, wenn eine neue Platte herausgebracht wird? Wie entwickelt sich das Hörverhalten, wenn sich eine Band auflöst oder ein Star stirbt? Auf ansprechende Art und Weise geben die Graphiken Auskunft und ermöglichen zugleich einen kleinen Rückblick in die jüngste Musikgeschichte.
Wer es noch genauer wissen will, der kann sich alle Daten auf einmal auch als XML-Datei hier herunterladen (268 KB).

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