Dienstag, 10. Januar 2012

33 Anzeichen dafür, dass Sie in der PR Branche tätig sind

Beim Streifzug durch das Internet bin ich gerade auf einen Artikel von Beth Monaghan (@bamonaghan) auf PR Newswire gestoßen. Im angeschlossenen Blog zeigen 33 Punkte, ob man in der PR-Branche arbeitet. Hier die Übersetzung von mir (Fehler also absichtlich oder auch unbeabsichtigt eingebaut):


33 Anzeichen dafür, dass Sie in der PR-Branche arbeiten

Öffentlichkeitsarbeit ist ein notorisch aufreibender Beruf und rangiert in der CNBC Liste auf Platz 2 der stressigsten Jobs des Jahres 2011 - direkt hinter den Piloten. Man muss natürlich eingestehen, dass von uns PR-Leuten keine Leben abhängen.

Natürlich kann PR stressig sein.Wir sind zumeist auf Gedeih und Verderb den Kräften von außerhalb ausgeliefert. Die Kunst ist, zur richtigen Zeit am richtigen Ort mit der richtigen Story zu sein.

Man muß schon eine bestimmte Art von Persönlichkeit haben, um im PR-Business auf Dauer Erfolg zu haben. Beim Lesen der Stellenbeschreibungen werden Sie immer wieder auf Formulierungen wie diese treffen:
  • detailorientiert
  • sehr gute schriftliche Ausdrucksfähigkeit
  • Multi-Tasking
  • organisiert
  • energisch
  • blah, blah, blah...
Natürlich müssen PR-Leute über diese Fähigkeiten verfügen, aber es gehören noch ein paar weitere unbeschreibbare Eigenschaften dazu. Man könnte sagen, dass das Bauchgefühl eine wichtige Rolle spielt, wenn wir Bewerber interviewen, die einen Job bei uns haben wollen.

Credits gehen an Jason Keath (@jasonkeath) von Social Fresh, der mich zu diesem Post inspirierte, als er den Artikel 54 Warning Signs That You Work In Social Media postete. Es ist nicht nur urkomisch zu lesen sondern auch alles wahr. Abgesehen von Jasons Liste habe ich nochmal ein paar Punkte aufgeschrieben, die oben bereits beschriebenen Bauchgefühle und Fähigkeiten aufnehmen und sich auf Public Relations beziehen:
  1. Die 6 gruseligsten Wörte, vor denen Sie sich jeden Tag fürchten: "Warum sind wir da nicht dabei?" (Mit Dank an die urkomische Lisa Mokaba)
  2. In der Grundschule stellten die Lehrer fest, dass Sie ein "Social Butterfly" wären - im eher negativen Sinne des Wortes (Anmerkung: Übersetzung von Social Butterfly ist nicht direkt möglich. Normalerweise ist jemand gemeint, der überall dabei sein will, aber nie wirklich tiefe Bindungen eingeht. Siehe dazu auch leo.org)
  3. Meldungen sind auf allen Geräten - mobil und Desktop - deaktiviert. Sie brauchen sowas nicht, schließlich wissen Sie auch so, dass Sie 50 E-Mails, 5 DMs und 10 Textmeldungen haben.
  4. Sobald Sie eine gute Story lesen, fragen Sie sich als erstes: "Wer hat die da plaziert?"
  5. Sie überprüfen jedes einzelne Wort, das Sie schreiben. Ja, da ist ein Unterschied zwischen "über" und "mehr als"! (Fragen Sie Steve)
  6. Niemals würden Sie einem Reporter ein Geschenk machen - aber Sie würden ihn retweeten, um ihm zu zeigen, dass Sie ihn aufmerksam verfolgen.
  7. Sie sind immer wieder überrascht, wenn Ihnen jemand sagt, er würde noch einen Desktop-PC verwenden.
  8. Als das iPhone erschien, setzten Sie alles daran, es bedienen zu können - nur für das Image (klar war es kompliziert, neue Wege für die Verwaltung und Synchronisation von Aufgaben zu finden, weil auf einmal alles ganz anders war als beim BlackBerry - aber hey, es hat sich gelohnt, oder?)
  9. Sie wissen ob der Bedeutung eines "starken Verbes".
  10. Einen Tag "off" bedeutet für Sie: Nur alle 15 Minuten E-Mails checken, während Sie physisch nicht im Büro sind.
  11. Im Privatleben, in dem Ihnen Leute helfen bei Dingen wie Einladungen, Zusammenstellen von Geschenk-Körben und ähnlichem, übernehmen Sie sofort das Projekt, damit es schneller abgeschlossen ist.
  12. In gemütlicher Runde, wenn Ihnen Freund erzählen, wie sie einen streunenden oder einsamen Hund geholfen haben oder auch einen Vogelstrauß am Rande der Autobahn gesehen haben, kommt früher oder später von Ihnen der Kommentar: "Das könnte ich ins Fernsehen bringen!"
  13. Auf die Frage Ihrer Großmutter, wann denn mal ein Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung erscheinen wird, antworten Sie nur mit einem "Bald.".
  14. Ihre Freunde bitten Sie, für sie Entschuldigungsbriefe zu schreiben.
  15. Sie erkennen Leute auf Meetings, Roadshows und auch auf der Straße einfach über das Profilbild bei Twitter. (von  Lisa Mokaba)
  16. Die Leute nehmen an, dass Sie an allen möglichen Parties teilnehmen und sich mit Berühmtheiten treffen, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen (und Sie lassen sie in dem Glaube, weil es besser klingt als die Wahrheit: Gefesselt an den Schreibtisch mit Laptop und Telefon)
  17. Sie könnten leicht den Rekord in Listen auf Twitter halten - Leider gibt es da (noch) keine Möglichkeit zur Auswertung.
  18. Sie haben noch immer Google Alerts für Kunden aus der Vergangenheit gesetzt, nur um zu sehen, wie die Berichterstattung so läuft.  (von  Lisa Mokaba)
  19. Sie verwenden Begriffe wie "Boiler Plate" oder "Hashtag" auch während der Gespräche zur Happy Hour.
  20. Koffein und Alkohol. In dieser Reihenfolge.
  21. Sie haben eine wachsende Liste mit Wörtern, die Sie nicht verwenden. Und Sie urteilen über alle, die Wörter dieser Liste nutzen. (Falls Sie etwas Starthilfe benötigen, schauen Sie sich Sams Liste an!)
  22. Sie sind perfekt darin, eine Pressemitteilung zu verfassen, während Sie gleichzeitig twittern, Facebook updaten und Mad Men schauen.
  23. Sie rechtfertigen den Kauf neuer Kleidung und Accessoires, indem Sie sich und anderen versichern, sie seien im "Image Business" tätig.
  24. Sie sind der festen Überzeugung, dass Kundendienstmitarbeiter Ihnen alles geben, was Sie auch wünschen, wenn Sie es in der richtigen Art sagen. Sollte das so nicht funktionieren, gibt es ja immer noch Twitter. (Meg gibt Ihnen da gerne ein paar gute Ratschläge)
  25. Sie sind aktiv bei Google+ - nicht, weil Sie es (im Moment) mögen oder wollen, sondern weil es das Suchmaschinenmarketing unterstützt und weil alle wichtigen Reporter dort anzutreffen sind.
  26. Wenn Sie eine Information nicht finden können, dann gibt es sie nicht.
  27. SIe sind stolz darauf, Tippfehler in den Büchern zu finden, die Sie lesen (und schreiben natürlich dem Verlag entsprechende Hinweise)
  28. Sie kennen und nutzen die Markierungen von Korrekturlesern.
  29. Sie führen häufiger Unterhaltungen mit Freunden und Kollegen unter Verwendung von Schlagworten, nur um sich gegenseitig zu beweisen, wie toll Sie sind.  (wieder einmal von  Lisa Mokaba)
  30. Sie schlafen mit Ihrem iPhone.
  31. Ihre Antwort auf Fragen, die mit "Glauben Sie, dass es möglich ist..." ist immer "Ja."
  32. Sie schreiben Schlagzeilen immer in einer Länge von 140 Zeichen (eigentlich idealerweise von 120 Zeichen - wegen des Retweetens)
  33. "Sprachlos" ist ein Fremdwort.

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