Freitag, 29. Juni 2012

Meine Nachbarschaft

Altona, Ottensen. Vereinzelte Brennpunkte neben Oasen. Quirliges Leben und entspannende Grünflächen. Mediendienste, Hafen, Kneipen, Villen, Hochhäuser. Mittendrin: Ich.


Hamburg ist nicht Berlin. Hamburg ist auch nicht Köln. Und das ist gut so! Mir ist keine Stadt in Deutschland bekannt, die solch ein internationales Flair verströmt wie diese Hansestadt. Das "Freie" meint man allerortens zu spüren. Gewiss, es gibt sie, die dunklen Seiten. Aber die gibt es in jedem urbanem Gebiet ab einer gewissen Größe. Wahrscheinlich sogar in den kleinsten Siedlungen.
Ottensen ist einer der Stadtteile, die sich den Kreativen geöffnet haben. Große Fotostudios, kleine Filmstudios, Druckereien, Werbeagenturen, Pre und Post Production-Firmen mit passenden Szenekneipen. Gefährdet nur durch das Möchtegern-Hipster-und-Yuppie-Volk, welches meint, den Kreativen nah zu sein, mache sie cooler.
Donnerstag Nacht. Kurz nach Eins. In den Clubs und Kneipen noch immer Stimmengewirr. Man betritt die erstbeste Kneipe, mit einem mal wird "The Girl from Ipanema" von Nat King Cole gespielt - und es passt. Zur Stimmung. Zum Ambiente. Zu diesem Ort. Man freut sich, der Wirt tanzt. Klar, Du bist das erste Mal in diesem Laden und trotzdem erfreust Du dich deiner Anwesenheit. Du lächelst, fühlst dich zu hause. Für den Moment sind die meisten Sorgen fern, denn Du spürst das Hier und Jetzt.
Die Welt, das Leben - in diesem Moment einfach schön.

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