Donnerstag, 28. Juli 2011

Twitter (Teil I)

Wenig reden doch viel sagen? Wer es beherrscht, für den ist Twitter genau das richtige Instrument. Zum einen ist Twitter ein soziales Netzwerk, zum anderen aber auch ein Blog. Ein Microblog. Ein öffentliches Tagebuch.


Twitter wurde im März 2006 gegründet, der offizielle Launch-Termin ist im Juli 2006 gewesen. Insgesamt wurden US$ 360 Mio. in das Unternehmen gepumpt [Quelle: crunchbase.com]. Im März 2011 ergab sich ein Wert für Twitter von US$ 7,7 Millarden. Da Twitter ohne Werbung auskommt, stellt sich die Frage, wie Einnahmen generiert werden. Die Antwort ist recht einfach: Twitter sammelt personenbezogene Daten seiner Benutzer und teilt sie Dritten mit. Twitter sieht diese Informationen als einen Aktivposten und behält sich das Recht vor, sie zu verkaufen, wenn die Firma den Besitzer wechselt [Quelle: wikipedia.de].

Dem angemeldeten User stehen 140 Zeichen zur Verfügung, um eventuellen Followern, also anderen Usern, die den Schreiber abonniert haben, mizuteilen, was ihn gerade bewegt, was er tut, was er liest, denkt, fühlt... Die Restriktion auf 140 Zeichen entstammt noch der Idee, Mitteilungen per SMS an Twitter zu senden (SMS-Nachrichten haben bekanntlich 160 Zeichen). Die Liste aller abonnierter Beiträge nennt sich Timeline. Die einzelnen Nachrichten (Tweets oder auch Updates) können weitergeleitet (ReTweet) oder auch beantwortet werden.

Eine weitere wichtige Funktion ist die Verschlagwortung eines Beitrages (Hashtag). Die Markierung eines Beitrages zu einem spezifizierten Themengebiet erfolgt unter Verwendung des Doppelkreuzes "#" (hash). Somit kann in einer Nachricht jedes relevante Wort mit einem Hash versehen werden, wodurch eine thematische Einordnung möglich ist. Beispiel aus meiner Timeline von mitom2:
#Maischberger (#ARD) sendet heute aus dem #häfn. interessantes konzept.
Hier findet die Verschlagwortung von 3 Begriffen statt: Maischberger, ARD und Häfn. Nach eben solchen Hashtags kann man über die Twitter-Seite suchen und sich so ggf. über eine bestimmte Thematik informieren.

Wie schon erwähnt, war eine der Ideen die Versendung von Tweets via SMS. Weitere Wege sind E-Mail oder die direkte Eingabe über die Webseite twitter.com und zudem über die Verwendung von Applikationen. Die bekannteste App ist wohl Tweetdeck. Ich persönlich favorisiere Seesmic (sowohl für den PC als auch für diverse Smartphones). Natürlich gibt es wie überall noch tausende von Alternativen.

Zum Schluß noch meine persönlichen Favoriten bei Twitter:
MaddiKind - Wild gemischtes
Kobenkruemel - Kolumnist
i_need-coffee - Alltag
Der_Fuehrer - Persiflage

im Original gepostet am 21. April 2011

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